• Blauer Himmel mit Wolken

Wärme

Blockheizkraftwerke

Strom und Wärme effizient und wirtschaftlich erzeugen

Blockheizkraftwerke, kurz BHKW genannt, arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme wird hierbei zu Heizzwecken genutzt. BHKW-Aggregate werden üblicherweise mit Verbrennungsmotoren angetrieben, da diese im Vergleich zu Turbinen einen höheren elektrischen Wirkungsgrad aufweisen. Am häufigsten kommen Erdgas-, Biogas- und Klärgas-BHKW zum Einsatz. BHKW-Anlagen können mit der Abgaswärme auch Dampf erzeugen und zum Netzersatzbetrieb einbezogen werden.

Blauer Gasmotor eines 1,5-MW-Blockheizkraftwerks in einer Maschinenhalle mit Abgasleitungen, Rohrleitungen und Gitterrostpodest im Seitenbereich

Heiz- und Dampfkesselanlagen

Liegender Heißwasserkessel mit 10 MW Leistung und Brenner im Heizkraftwerk Reutlingen, umgeben von gelb und orange markierten Rohrleitungen

Thermische Energie aus Heizkesseln

Konventionelle Kesselanlagen werden häufig mit den Brennstoffen Erdgas oder Heizöl betrieben. Hierbei lassen sich die Wirkungsgrade durch Einsatz von Economisern und Brennwert-Wärmetauschern erhöhen. Auch weitere Technologien wie drehzahlgeregelte Kesselkreispumpen in Verbindung mit Brennersteuerungen können die Effizienz der Kesselanlagen erhöhen.

Wärmepumpen

Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen üblicherweise die Umweltwärme als Wärmequelle (Grundwasser, Umgebungsluft, Tiefengeothermie etc.) und heben diese zu Heizzwecken auf ein höheres Temperaturniveau an. Sehr interessant ist der Einsatz von Wärmepumpen dann, wenn die Wärmequelle gleichzeitig genutzt werden kann, beispielsweise für Kälteanwendungen. Neben elektrisch betriebenen Wärmepumpen sind auch Absorptionswärmepumpen mit Antriebsenergie Wärme einsetzbar.

Industrielle Wärmepumpe mit Schaltschrank, Verdichtern und isolierten Rohrleitungen auf einem Sockel in einem Technikraum

Biomassefeuerungsanlagen

Heizraum mit blauem Holzheizkessel, Rohrleitungen und Armaturen sowie Anlagenteilen eines BHKW mit 50 kW und Holzheizung mit 350 kW

Biomassefeuerungsanlagen

Beim Einsatz von Biomasse zur Energieerzeugung kommt häufig Holz in Form von Hackschnitzeln oder Pellets zum Einsatz. Die Technik ist ausgereift, bedarf jedoch eines höheren Betreuungs- und Wartungsaufwands als konventionelle Energieerzeuger. Bei Kraft-Wärme-Kopplungs-Anwendungen kommen ORC-Anlagen, Stirlingmotoren oder Holzvergaser-BHKW zum Einsatz. Biogasanwendungen werden in der Regel mit Gasmotor-BHKW ausgerüstet.

Kälteerzeugung

Mit Kompression oder Wärme kühlen

Neben der klassischen Kälteerzeugung über Kompressions-Kälteanlagen ist der Einsatz von Absorptionskältemaschinen zur Nutzung der Wärme aus KWK-Anlagen oder sonstigen Abwärmeströmen interessant. Vor allem zweistufige Absorber, welche mit höheren Temperaturen angetrieben werden, weisen sehr hohe Leistungszahlen auf und können damit wirtschaftlich und ökologisch Kälte erzeugen.
Durch den Einsatz von geschlossenen Rückkühlwerken mit Besprühungseinrichtungen ist neben einer hohen Effizienz auch die Nutzung der sogenannten freien Kälte im Winter ohne Betrieb einer Kältemaschine möglich.

Trockenkühler mit mehreren Ventilatoren auf einem Flachdach, dahinter Edelstahlschornsteine und Technikaufbauten eines Industriegebäudes

Anlagenhydraulik und Rohrleitungsplanung

Gedämmte Rohrleitungen mit Armaturen, Pumpen und Rohrbögen in einer Heizzentrale, getragen von Stahlkonstruktionen auf Betonboden

Optimierung der Funktionssicherheit und Effizienz

In der Praxis von Energiezentralen treten häufig Schwierigkeiten aufgrund von Schwachpunkten in der Anlagenhydraulik auf. Oft kommen Wärmeleistungen nicht am gewünschten Zielort an oder Erzeugungsanlagen weisen Störungen sowie nicht-effizientes Verhalten auf. Durch unsere langjährigen Erfahrungen in diesem Schlüsselbereich sind wir in der Lage eine systematische hydraulische Optimierung von Energiezentralen und Heizwassernetzen durchzuführen. Hierbei können Rücklauftemperaturen abgesenkt, Wärmenetzverluste reduziert, umgewälzte Wassermengen und damit der Pumpenstrom abgesenkt sowie Versorgungsengpässe entschärft werden. Außerdem wird hierbei ein störungsfrier, reibungsloser Betrieb der Anlagen gewährleistet. Denn der funktionssichere Betrieb steht immer an erster Stelle einer Energieerzeugungsanlage.
Bei der Auslegung und konstruktiven Planung der Rohrleitungssysteme treffen wir die Auswahl von Dimensionen, Werkstoffen, Qualitäts- und Prüfbedingungen gemäß den geltenden technischen Richtlinien.

Fernwärme-Anbindungen

Verlustarme Einspeisung in Fernwärmenetze

Um Wärme aus Kraftwerken, Kesselanlagen, Abwärme oder anderen Heizquellen in Netze einzuspeisen oder durchzuleiten, bedarf es genauer Kenntnisse der Netztopologie, der Einspeisepunkte, Druckhaltung und Netzumwälzung. Wir erstellen für Sie die Netzberechnungen, die hydraulische Konzeption und die passende Regelungstechnik (Verbundregelungen).

Zwei blaue Fernwärmenetzpumpen mit Elektromotoren, Absperrarmaturen und gedämmten Rohrleitungen in einer Pumpenstation des Fernwärmenetzes

Gas- und Dampfturbinen

Gelber Stahlrahmen mit Rohrleitungen, Pumpen und blauen Armaturen als vormontierte Anlagenbaugruppe bei der Montage in einer Maschinenhalle

Mit Volldampf zur bedarfsgerechten Energieversorgung

Gas- und Dampfturbinen werden in der Regel nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Prinzip eingesetzt. Die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme wird hierbei genutzt. Da sich bei Gasturbinen die Wärme vollständig im Abgas befindet, kann mit Gasturbinen wirkungsvoll Dampf oder Heißwasser erzeugt werden. Dampfturbinen werden eingesetzt, um die Energie bei der Dampfentspannung zu nutzen, wenn zum Beispiel nur ein Teil des Dampfes auf hohem Druckniveau benötigt wird. Kombinierte Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Anlagen) weisen sehr hohe elektrische Wirkungsgrade auf.